Laterne, Laterne, leuchtet wie die Sterne...


In unserem Waldorfkindergarten gibt es alle zwei Jahre zum Sankt Martin Kürbislaternen. So auch dieses Jahr. Vor zwei Jahren hatten wir hier grade eine schwere Krankheit hinter uns und die Laterne war entsprechend einfach. Dieses mal stand mir der Sinn nach etwas aufwändigerem.


Die Tochter steht auf Elfen und Feen und so sollte es eine Feen-Laterne werden. Ich habe viele Stunden am, auf und unter dem Tisch gesessen, um den Kürbis zu schitzen, bis er so war, wie er sein sollte. Eine Fee auf dem Mond, welche Feenstaub pustet, welcher um die ganze Laterne reicht.


Gemacht habe ich das ganze mit einem kleinen Messer und ganz unwaldörflich mit dem Akkubohrer und nem Zahnstocher. Gezählt hab ich die Löcher nicht ;)


Aber nun lasse ich mal lieber Bilder sprechen und gebe euch einen Rundumblick :)


Die kleine Tochter hat übrigens eine 6-eckige Papierlaterne bekommen.




Und nun noch ein wenig zur Entstehung:

Zuerst hat das Tochterkind den Kürbis sorgsam ausgehöhlt. Während dessen habe ich den Entwurf für das Bild gemacht, welchen ich danach mit Bleistift auf den Kürbis übertragen habe.

Dann habe ich das Muster reingeschnitzt. Nicht ganz durch, es reichen wenige mm Tiefe, damit es durchleuchtet. Das macht solche Muster natürlich wesentlich einfacher zu gestalten. Die Sterne habe ich mit dem Messer ganz ausgeschnitten.

Die Löcher sind natürlich auch ganz durch.


Während des Entstehungsprozesses kam mir meine Küchenlampe sehr entgegen, weil ich da regelmäßig das entstandene Bild überprüfen konnte. Die kleinen Löcher habe ich alle unter der Lampe gemacht, mein Arm dankt es mir :P



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Kommentare: 1
  • #1

    Xenia (Dienstag, 11 November 2014 17:01)

    Hallo, das ist ja eine wahnsinnig tolle Kürbis-Laterne! Das war bestimmt sehr viel Arbeit. Die Papierlaterne finde ich auch klasse. Die ist so simpel in der Form und doch was Besonderes. Xenia

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