Tragen

Ein Baby oder Kleinkind zu tragen, ist eine tolle Möglichkeit, Nähe und Geborgenheit zu schenken!

 

Ein gesundes Baby vor Mamas Brust wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zufrieden sein, friedlich einschlafen und einen ausgeglichenen Eindruck machen.

 

Ein Kleinkind auf dem Rücken kann viel mehr sehen als im Kinderwagen, das Leben verläuft auf Augenhöhe mit den Erwachsenen. Es kommuniziert problemlos mit den Großen und ist dabei sicher an Mama (oder natürlich auch Papa).

 

Der Kinderwagen ist eine Erfindung der Neuzeit, kein Wunder, dass das ein oder andere Kind mit dieser Neuerung (auf die es genetisch nicht gepolt ist) nicht ganz zufrieden ist.

Weinende Babys im Kinderwagen, sie werden darin geschuckelt, damit sie irgendwann endlich ruhe geben und einschlafen.

Kleinkinder sitzen im Buggy, sind gelangweilt und starren vor sich hin. Wenn es unruhig wird, wird es mit etwas essbarem ruhig gestellt. Wer mag, beobachte das einfach mal auf der Straße, es ist (leider) kein seltenes Bild.

An dieser Stelle mag ich ein schönes Video verlinken, welches den Unterschied für das Kind besonders deutlich macht.

 

 

 

Das Menschenkind ist auf Tragen ausgelegt, sowohl physisch, also auch psychisch.

 

Die Entwicklung des getragenen Kindes wird viel mehr gefördert und angeregt. Mich wundert, dass dieser Tatsache in unserer förderung-und bildungswütigen Gesellschaft noch so gar keine Aufmerksamkeit geschenkt wird.

 

Das Kind sieht mehr, spürt mehr, trainiert den Gleichgewichtssinn, den Tastsinn, es ist immer und überall dabei, von Geburt an.

Der Rücken und die Hüftentwickung werden optimal unterstützt.

 

Gerne heißt es, "das Kind lernt ja nie laufen, wenn du es immerzu trägst". Natürlich lernen getragene Kinder laufen. Oft laufen sie sogar eher und sind im ganzen motorisch sehr fit.

 

 

 

•    Tragen ist praktisch - Du hast die Hände frei für Geschwisterkinder oder Haushalt. Du kannst problemlos alle Wege erledigen und bist nicht auf Aufzüge angewiesen. Auf Waldwegen, Jahrmärkten oder dem Wattenmeer kannst Du enspannt spazieren.

•    Tragen ist eine Erleichterung bei "Schreibabys" und sehr liebebedürftigen Babys, die sich ungern ablegen lassen. Für Babys mit Blockaden ist die Trage manchmal der einzige Ort, an dem sie entspannt sind und gut schlafen können.

•    Getragene Babys weinen nachweislich weniger, da auf ihre Bedürfnisse angemessen und oft schneller reagiert wird. Sie haben durch die Wärme und den Druck weniger Probleme mit Koliken und können sich besser an die Welt "da draußen" anpassen.

 

•    Kleine Babys können Reize noch nicht so filtern wie ein erwachsener Mensch. Im Tragetuch sind Babys geschützt und können sich zurückziehen, wenn es ihnen zu viel wird. Bitte trag aus diesem Grund dein Baby immer mit dem Gesicht zu Dir gewandt! Auf Familienfeiern oder Stadtfesten fühlt sich Dein Baby dort wesentlich wohler und sicherer.

 

•    Eure Stillbeziehung wird gefördert und vereinfacht. Durch die größere Nähe kennst Du Dein Baby besser und kannst daher schneller auf seine Bedürfnisse reagieren. Die Stillzeit wird entspannter und erfolgreich.


•    Die Eltern-Kind-Bindung wird gestärkt, Du lernst Dein Kind besser kennen.

•    Tragen spricht alle Sinne des Babys an und fördert seine Entwicklung besser als im Liegen. Das Menschenkind ist auf das Tragen ausgerichtet, die Hüftentwicklung wird unterstützt und getragene Babys sind oft motorisch sehr fit.

•    Besonders für frühgeborene Babys ist Tragen wichtig, um die Zeit im Mutterleib liebevoll zu ersetzen und die, für alle Beteiligten anstrengende, Zeit im Brutkasten zu kompensieren.


•    Getragene Babys sind glückliche Babys! Und glückliche Babys machen Eltern große Freude!

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